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Deutsche Nomen bilden den Plural auf fünf Arten. Welche Endung ein Nomen bekommt, hängt vor allem von seinem Genus und seiner Endung im Singular ab — und oft kommt noch ein Umlaut dazu.
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Singular → Plural
Markiert ist die Endung, die im Plural dazukommt.
Fast alle femininen Nomen — dazu die schwachen maskulinen Nomen. Nomen auf -e hängen nur -n an, Nomen auf -in verdoppeln das n.
Die meisten maskulinen und viele neutrale Nomen. Feminine Nomen dieser Gruppe haben immer einen Umlaut, neutrale nie.
Viele neutrale und einige maskuline Nomen. Feminine Nomen bilden den Plural nie mit -er.
Maskuline und neutrale Nomen auf -er, -el und -en sowie die Verkleinerungen auf -chen und -lein. Singular und Plural sehen gleich aus — nur der Artikel verrät den Unterschied.
Fremdwörter, Abkürzungen und Nomen, die auf einen anderen Vokal als -e enden.
Diese Nomen hängen nichts an, sondern tauschen ihre Endung aus.
-um → -en
-us → -en
-is → -en
-a → -en
-o → -en
-ium / -ial → -ien
Mehr zu den Artikeln im Singular findest du im Theorieblatt Genus: der, die oder das? und zu den Endungen in den anderen Fällen unter Kasus & Genus.
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